Die Peak-End-Rule

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Kennt ihr das? So eine Urlaubswoche kommt einem immer ewig vor. Warum ist das so? Und kann man versuchen eine Alltagswoche mit Arbeit, wie eine Urlaubswoche zu leben, sodass einem die Zeit länger vorkommt. Will man das überhaupt?

Das NIT in Kiel, beschäftigt sich u.a. mit Reiseanalyse und Tourismusforschung. Dort treffe ich Martin Lohmann, mit dem ich nicht nur über Urlaub und Zeit spreche, sondern später auch einen gemeinsamen Ausflug mit Goggo und seinem alten Volvo zum Kieler Fischbrötchen-Mann mache.

Ich erfahre spannende Sachen über Martins Arbeit im NIT und er erklärt mir die „Peak-End-Rule„. Das bedeutet, dass wir uns immer das, was zuletzt passiert ist am besten erinnern und somit werten. Waren die letzten Tage eines Urlaubs besonders schön, wird dieser als gut empfunden. Waren sie jedoch schlecht, überträgt sich das auf die Wertung des gesamten Urlaubs.

Ich überlege mir, ob man sich das zu nutze machen kann und einfach am Ende eines „Arbeitstages“ ganz bewusst etwas schönes tut, sodass man den Tag auch unter der Woche als besonders schön empfindet.

Für meine Tour bedeutet das, dass ich jetzt in den letzten Tagen die Zeit ganz besonders genieße und versuche mit all den vielen Tipps, die ich während der Reise bekommen habe, ganz bewusst zu entschleunigen. Achtsamer zu sein, zu entspannen und mich zu freuen, den Luxus zu haben einfach mal nichts tun zu müssen.

Perfekt, morgen gehts nach Luhmühlen zum a summer’s tale Festival. Hier bleibe ich ein paar Tage und genieße das schöne Wetter. Ich habe mich zum Bierbrau-workshop angemeldet, schaue mir an was Acroyoga ist und lerne woodworking, also das Arbeiten mit Holz. Ein schönes vorletztes Ziel, bis es nach Berlin geht.

Discussion1 Kommentar

  1. Also bei mir waren es in über 37 Berufsjahren immer anders herum. Eine Urlaubswoche geht immer viel schneller vorbei als eine Arbeitswoche!
    Gruß
    hans

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